Polyurethan, Polyurea oder Epoxidharz?

Wir arbeiten ausschließlich mit hochwertigen Materialien. Die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten, Belastbarkeit und Langlebigkeit unserer Beschichtungssysteme sorgen für dauerhafte Ergebnisse — welches Material passt, hängt von Untergrund, Belastung und Einsatzort ab.

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Drei Systeme, unterschiedliche Stärken

Drei Materialien, unterschiedliche Stärken.

Polyurethan, Polyurea und Epoxidharz unterscheiden sich in Härte, Flexibilität, Aushärtezeit und Beständigkeit. Wir wählen das System danach, was Ihr Untergrund und Ihre Belastung tatsächlich erfordern – nicht nach Schema F.
PU

Polyurethan

Vielseitig einsetzbar, hohe Schlagzähigkeit und ausgezeichnete Witterungsbeständigkeit.

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PUR

Polyurea

Sekundenschnelle Aushärtung, extreme Dehnfähigkeit und hohe Witterungsbeständigkeit.

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EP

Epoxidharz

Sehr hohe Abrieb- und Verschleißfestigkeit für stark beanspruchte, feste Flächen.

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Material 01

Polyurethan (PU)

Polyurethan ist vielseitig einsetzbar — je nach Zusammensetzung als Klebemittel, Bauschaum, Lack oder eben als Beschichtung. In der Beschichtung wird es vor allem wegen seiner herausragenden Hafteigenschaften und seiner Verwitterungsresistenz eingesetzt.

Aufgetragen wird Polyurethan meist als 2K-Beschichtungssystem: Die beiden Komponenten werden auf etwa 85 °C erhitzt, unter hohem Druck vermischt und aufgetragen — die Fläche ist dann schon bald wieder belastbar. Zusätzlich wirkt die Beschichtung wasserundurchlässig, antibakteriell und dämmt Wärme.

Eigenschaften im Überblick

Einsatzbereiche:
Böden | Ladeflächen | Dächer | Pools | Nassbereiche | Korrosionsschutz
Material 02

Polyurea (PUR)

Polyurea entsteht durch die Reaktion von Di-Isocyanat und Polyamin. Beide Komponenten werden unter 150–220 bar Druck gemischt und ausschließlich über ein 2K-Sprühsystem aufgetragen — mit sehr geringer Topfzeit und vollständiger Aushärtung innerhalb weniger Stunden.

Beim Kauf lohnt ein genauer Blick: Nur wenn „100 % Polyurea“ auf der Verpackung steht, ist es auch wirklich reines Polyurea — bei „based-on“-Kennzeichnung sind es teils nur 10 %. Wir verwenden ausschließlich 100 % Polyurea mit PDA-Europe-Kennzeichnung.

Eigenschaften im Überblick

Einsatzbereiche:
Industriehallen | Bodenversiegelung | Ladeflächen | Pools | Nassbereiche | Schwerindustrie
Material 03

Epoxidharz

Epoxidharz ist der Allrounder unter besonders hoher chemischer und physischer Belastung — auch im Modell- und Bootsbau geschätzt wegen seiner hervorragenden Klebeeigenschaften. Die Topfzeit liegt zwischen wenigen Minuten und mehreren Tagen, aufgetragen wird meist mit der Rolle statt im Sprühverfahren.

Auch das Verschließen von Löchern und Rissen ist möglich — allerdings kann Epoxidharz nachträglich entstandene Risse nicht überbrücken, da das Material aufgrund seiner Festigkeit wenig flexibel ist. Das sollte bei der Materialwahl mit bedacht werden.

Eigenschaften im Überblick

Einsatzbereiche:

Innenrohrveredelung | Korrosionsschutz| Risse & Fugen auffüllen

Im Vergleich

Die drei Systeme auf einen Blick

Ein kurzer Überblick über die wichtigsten Unterschiede.
MaterialFlexibilitätAuftragsverfahrenAushärtungStärke
PolyurethanMittel2K-SprühsystemWenige StundenSchlagzähigkeit & Witterung
PolyureaHoch2K-Sprühsystem (150–220 bar)Wenige StundenDehnfähigkeit & Wasserdichtigkeit
EpoxidharzGeringRollauftragMinuten bis TageAbrieb- & Chemikalienbeständigkeit

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