Epoxidharz - Beschichtungen

Langanhaltender Schutz durch Oberflächenbeschichtungen mit Epoxidharz

Der Allrounder in dem Bereich der Beschichtungen mit besonders hoher chemischer und physischer Belastung. Aber auch in dem Bereich des Modellbaus und dem Bootsbau wird das Epoxidharz aufgrund seiner hervorragenden Klebeigenschaften verwendet. Die Beschichtung besteht aus Zwei Komponenten, Harz und Härter und wird kurz vor der Anwendung zusammengemischt.

Die Topfzeiten variieren hier, im Unterschied zu Polyurethan und Polyurea, zwischen einigen Minuten und wenigen Tagen. Allerdings wird diese Beschichtung zumeist kalt härtend aufgetragen. Ein Aufsprühen ist zwar möglich, allerdings mit der Begabe von Lösungsmitteln versehen. Zumeist wird das Material auf den Boden aufgebracht und dann verstrichen. Auch Wände kann man mit diesem Harz versiegeln. Hier wird es zumeist mit einer Rolle aufgetragen. Durch die lange Topfzeit kann sich auf dem Boden ein gleichmäßiger Film bilden, welcher sich nahtlos verbindet.

Auch ein verschließen von Löchern und Füllen von Rissen ist mit dem Material möglich. Allerdings gilt es zu erwähnen, dass nachträglich entstandene Risse nicht überbrückt werden können. Das  Material ist aufgrund seiner Festigkeit nur wenig Flexibel.

Eigenschaften des Kunstharzes

Doch nicht nur auf stark belasteten Flächen wird das Kunstharz gern aufgetragen. auch Flächen, die eines absolut sicheren Korrosionsschutzes bedürfen, werden mit der Beschichtung versehen.

So sind die Eigenschaften des Materials vorzeigbar:

 

  • Hohe Verschleißfestigkeit
  • Hohe Abriebfestigkeit
  • Resistenz gegen Chemikalien verschiedenster Art
  • Staubfrei
  • Lösungsmittelfrei

Einsatzgebiete von Epoxidharz

Nach und nach findet das Epoxidharz in den meisten der bisher angewendeten Bereiche mit der Polyurea einen würdigen Nachfolger. Allerdings werden die Epoxidharze weiterhin in einigen Segmenten eingesetzt.

Wir verwenden die Beschichtung für:

  • Werkstätten
  • Parkhäuser
  • Innenrohrverkleidungen
  • Korrosionsschutz
  • Auffüllen von Rissen, Fugen, Löchern o.ä.

Bis heute ist man zu keiner Lösung gekommen, wie das momentan nicht recycelbare Material entsorgt werden kann. Im Moment kann man es  ausschließlich als kontaminiertes Material entsorgen lassen. Die Tatsache, dass die Beschichtung vor allem aus Erdöl besteht und diese natürliche Ressource endlich ist, wird bereits an einer anderen Lösung mit ähnlich guten Werten, was die Belastbarkeit des Materials angeht, gearbeitet.

So soll schon bald eine Beschichtung entstehen, die nicht mehr auf der Basis von Erdöl agiert. Fragen für die Gesundheit ergeben sich bei der vollständigen Aushärtung nicht mehr. So können auch Böden in der Lebensmittel verarbeitenden Industrie mit dieser Art der Versiegelung geschützt werden. Befinden sich die beiden Komponenten mit einander in Reaktion, sollte man einen Kontakt mit der Haut  oder den Augen bestmöglich zu vermeiden. Falls doch ein Kontakt mit den einzelnen Komponenten bestand, gilt es die Materialien schnellstmöglich von der Haut oder den Schleimhäuten zu entfernen.